Die Stadt Lokeren hat kürzlich das brandneue Schwimmbad Durmehal eröffnet. Eine Schwimmbadumgebung stellt besonders hohe Anforderungen an die Außenfenster- und Fassadensysteme. Aliplast stellte sich dieser Herausforderung und bot eine passende Gesamtlösung an.
Das ehemalige Schwimmbad Durmebad in Lokeren stammte aus dem Jahr 1968 und war dringend sanierungsbedürftig. Die Stadt Lokeren schrieb ein DBFM-Projekt aus, das von einem Konsortium aus B2Ai architects, VenhoevenCS architecture+urbanism, Pellikaan Bouwbedrijf, Sweco, Boydens engineering und VMA Maintenance gewonnen wurde. Das alte Gebäude wurde vollständig abgerissen, um Platz für einen neuen Schwimmbadkomplex mit Sportbecken, Sprungbecken, Freizeitbereich und Cafeteria zu schaffen. Das Schwimmbad wurde an die bestehende Sporthalle angebaut, bewusst mit einem klaren architektonischen Kontrast: Beton und kleinere Fensteröffnungen für die Sporthalle, verbranntes Holz und großzügige Glasflächen für das Schwimmbad. Um die Dynamik des Schwimmbads nach außen zu übertragen, entwarf Architekt Kevin D’hondt von B2Ai architects das Gebäude mit Ecken in unterschiedlichen Höhen. So entstand ein spielerisches Zusammenspiel von ansteigenden und abfallenden Dachflächen. Das Gebäude zeichnet sich durch Offenheit und Transparenz aus, mit Blickbeziehungen von außen auf Nutzer und Räume und von innen auf die Umgebung und Passanten.
Diese Realisierung wurde durchgeführt von
DMS Windows
Heremietstraat 10, 9960 Assenede
Ein Projekt voller Herausforderungen
Um das Schwimmbad präzise auf dem Gelände zu positionieren, führte das Bauunternehmen Pellikaan millimetergenaue Vermessungen mithilfe einer Drohne durch und übertrug diese anschließend in ein 3D-Modell. Das Projekt stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Wietse Mommaerts, Senior-Projektleiter bei Pellikaan, erläutert: „Der Anbau an einen bestehenden Gebäudekomplex führte zu einer komplexen Fundamentierung. Da das Gebäude in zwei Hälften unterteilt ist, die durch einen Geh- und Radweg getrennt sind, mussten die technischen Installationen des Schwimmbads unter der Straße miteinander verbunden werden.“
Große Glasflächen
Ein offenes und transparentes Architekturkonzept erfordert großformatige Verglasungen. Um für dieses komplexe Projekt eine geeignete Lösung zu finden, wurden das Projektteam von Aliplast und der Installateur DMS Windows bereits frühzeitig in die Planungsphase einbezogen. Sasha De Meulenare, Geschäftsführer von DMS Windows: „Wir haben die technische Machbarkeit des architektonischen Entwurfs eingehend geprüft und eine Lösung vorgeschlagen, die den Anforderungen vollständig entsprach: das Pfosten-Riegel-Fassadensystem MC Wall von Aliplast. Es eignet sich ideal für den großzügigen Eingangsbereich und weitere Räume mit hohem Tageslichtbedarf. Dank der schlanken Ansicht ist dieses System auch bei großen Spannweiten und hohen Glasgewichten optimal einsetzbar. Zudem können Dehnungen innerhalb des Systems aufgenommen werden. Für den Schwimmbadbereich wurde das Fensterprofil Star 75 gewählt. Aufgrund der Größe und des Gewichts der Verglasungen erfolgte die Verglasung der Profile von außen.“
Els Uvyn, Projektmanagerin bei Aliplast, ergänzt:
„Die Außenfenster und Fassadenelemente befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Beckenwasser, was eine besonders aggressive Umgebung для die Bauelemente darstellt. Deshalb wurde eine Voranodisation mit einer Endbeschichtung in Seaside-Qualität gewählt. Unser Qualicoat Seaside-Label garantiert ausgezeichnete Beschichtungseigenschaften, sowohl für Projekte in Küstennähe als auch für Schwimmbadanwendungen.
Für die Innenprofile wurde eine champagnerfarbene Anodisation gewählt. Im Bereich der Schwimmbecken wurde eine Schichtdicke von 25 mµ vorgesehen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts war die Akustik. Zwischen dem Schwimmbad und dem Gastronomiebereich wurden daher Star-75-Fensterprofile mit einer Schalldämmung von bis zu 47 dB (-1;-4) eingesetzt. Für die Fluchtwege kamen RF-Türen FR-90 zum Einsatz.
Es handelte sich um ein gelungenes Gesamtprojekt, bei dem wir den Statiker zudem bei der Erstellung des technischen Drehbuchs sowie bei den Blechbiegearbeiten für die Fassade unterstützt haben.“
Mit Dank an
- Bauherr: Stadt Lokeren
- Architektur, Innenarchitektur und Landschaft: B2Ai architects und VenhoevenCS architecture+urbanism
- Tragwerksplanung: Sweco
- Technische Ausrüstung: Boydens
- Wasseraufbereitung: Wattec
- Generalunternehmer: Pellikaan
- Fensterinstallateur: DMS Windows
- Fotografie: Yvan Glavie






